Inflation & Co. machen uns das Leben schwer – und so manches Paar muss mit einem kleineren Budget für die Traumhochzeit auskommen. Hier findet Ihr Tipps, wie Ihr trotz Sparmaßnahmen ein rauschendes Fest feiert!
1. Planung
… ist das A und O – gerade dann, wenn Ihr nicht zu viel ausgeben wollt! Am besten fangt Ihr frühzeitig an, Euch Gedanken über Eure Hochzeit zu machen. So bleibt genügend Zeit, um Preise zu vergleichen und günstige Alternativen zu finden. Wichtig ist, dass Ihr ein Budget festlegt und genau dokumentiert, welche Kosten anfallen. Dadurch wisst Ihr, was Ihr zur Verfügung habt und erlebt keine bösen Überraschungen!
2. Prioritäten setzen
Bei einem kleineren Geldbeutel gilt noch mehr als sonst: Man kann nicht alles haben. Überlegt Euch gemeinsam, was Euch besonders wichtig ist. Auf was könnt Ihr auf keinen Fall verzichten? Was ist für Euch eher Nebensache? Wo sind Kompromisse möglich? Streicht Dinge, die für Euch keine Priorität haben!
3. Günstiger Termin
Wählt Euren Hochzeitstermin mit Bedacht! Im Sommer ist im Weddingbusiness Hochsaison – und die Preise ziehen an. Teurer sind auch Feiertage und Samstage. Gebt Ihr Euch das Jawort an einem Wochentag oder am Sonntag wird es günstiger. Fragt in Eurer Location nach, ob andere Paare am gleichen Tag heiraten. Wenn ja könnt Ihr Euch mit Ihnen absprechen und Euch zum Beispiel mögliche Kosten für Stehtische oder Dekoration teilen.
4. Eure Hochzeitslocation
Der eigene Garten oder eine freie Wiese sind bei gutem Wetter tolle Orte für eine freie Trauung und das Hochzeitsfest! Vorsicht ist geboten bei leeren Räumen zum Beispiel im Gemeindezentrum oder einer alten Scheune. Auf den ersten Blick erscheinen sie wegen einer niedrigeren Miete günstiger. Doch Ausstattung, Dekomaterialien und Co. bedeuten oft versteckte Kosten! Egal, für welche Location Ihr Euch entscheidet, achtet darauf, dass eine gute Infrastruktur vorhanden ist und rechnet aus, wie lang die Wege sind. Denn: Die meisten Dienstleister berechnen Anfahrtskosten!
5. Tiny Wedding
Haltet Eure Gästeliste bewusst kurz. Je weniger Menschen eingeladen sind, desto weniger Kosten fallen an! Eine Tiny Wedding hat noch andere Vorteile: Die Planung ist nicht so aufwendig und oft sind Zeremonie und Fest im engen Kreis noch intimer!
6. Wunschzettel schreiben
Üblicherweise bekommt Ihr zur Hochzeit Geschenke. Um einen Teil Eurer Ausgaben wieder hereinzubekommen, könnt Ihr Euch von Euren Gästen explizit Geld wünschen. Oder Ihr bittet sie, einzelne Elemente der Hochzeit wie den Sektempfang, die Deko oder das Hochzeitsauto zu finanzieren beziehungsweise zur Verfügung zu stellen.
7. Das Hochzeitsoutfit
Ob Brautkleid oder Hochzeitsanzug: Erschwinglicher sind oft Modelle aus dem Vorjahr oder Ausstellungsstücke. Darüber hinaus sind Secondhandbrautmodengeschäfte oder Outlets eine gute Anlaufstelle. Für eine richtig gute Investition entscheidet Ihr Euch für einen Look, den Ihr auch zu anderen Anlässen tragen könnt! Natürlich könnt Ihr auch das Brautkleid Eurer Mutter oder Großmutter übernehmen. Ebenfalls eine Option: Das Outfit leihen. Dann sind individuelle Anpassungen allerdings nicht möglich.
8. Aktiviert Euer Netzwerk!
In jedem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis gibt es talentierte Menschen! Da sind zum Beispiel Hobbybäcker, Amateurfotografinnen oder Freizeit-DJs. Fragt sie, ob sie bei Eurer Hochzeit unterstützen. Traut Euch: Die meisten Leute freuen sich, wenn sie um Hilfe gebeten werden, jemand ihre Fähigkeiten sieht und sie etwas beisteuern dürfen!
9. Leihen statt kaufen
Ob Geschirr, Gläser oder Dekoration: Fast alles lässt sich inzwischen leihen! Das ist im Regelfall um einiges günstiger als selbst kaufen!
10. Köstlich sparen
Ein wichtiger Teil Eures Festes wird das Hochzeitsessen sein. Wer hier ein paar Euro retten möchte, muss nicht am Geschmack sparen! Wegen des geringeren Personalaufwands ist ein Buffet der preiswerte Weg. Beschränkt Euch auf eine kleine Auswahl und verzichtet auf teure Gerichte. Simple Speisen werden durch das richtige Anrichten ein optisches und geschmackliches Highlight! Günstiger sind außerdem kalte statt warme Vorspeisen, regionale Produkte und vegetarische Gerichte. Ihr wollt nicht auf Fleisch verzichten? Dann serviert Wild der Saison. Eine (selbstgebackene) Hochzeitstorte fungiert als köstliches Dessert und schon ist die Rechnung kürzer!
11. Nach der Party ist vor der Party
Um Reinigungskosten zu sparen, könnt Ihr zum Beispiel am nächsten Tag Eure Gäste zum Restessen – und gemeinsamen Aufräumen – einladen!
12. Schön geschmückt
Dekoration und Papeterie sind Kostenfaktoren. Aber wenn Ihr Euch bei der Papeterie für einfache Designs, doppelseitige Karten und gegen schweres Papier sowie große Formate entscheidet, könnt Ihr einiges wettmachen. Alternativ gibt es schöne digitale Optionen für Save-the-Dates oder Einladungen. Sowohl bei Karten als auch bei der Dekoration könnt Ihr selbst kreativ werden. Nutzt Euer Motto oder die Saison, um kostenlose Accessoires wie Laub oder Kastanien einzubinden. Für besondere Atmosphäre sorgen außerdem Kerzen. Ob für den Tisch oder als traditionelle Hochzeitskerze bei der Trauung: Bei Werksverkäufen von Wachsfabriken findet man oft tolle Schnäppchen!
13. Cheers!
Getränke sind unverzichtbar für Eure Feier – doch Ihr müsst kein Vermögen ausgeben! Schenkt an alkoholischen Getränken nur Wein und Bier aus. Ihr könnt auch Euren eigenen Wein mitbringen. Für den Service fällt dann lediglich ein Korkgeld an. Im Sommer wichtig: Denkt bei der Kalkulation daran, dass bei höheren Temperaturen viel Wasser getrunken wird!
14. Zeit ist Geld
Viele Paare, die zahlreiche Freunde und Bekannte am großen Tag dabeihaben möchten, laden bestimmte Gäste nur zu einzelnen Teilen der Hochzeit ein. Gebt Euch das Jawort zum Beispiel nur im Beisein der Familie und genießt das Essen im kleinen Kreis. Alle anderen stoßen zur Party am Abend dazu. Wer seine Hochzeit erst für den Nachmittag ansetzt, spart sich das Mittagessen und muss im Idealfall bloß das Dinner bezahlen.
15. Flowerpower
Eine Hochzeit ohne Blumen? Für viele undenkbar! Aber beim Floristen lässt man sehr schnell sehr viel Geld. Das muss nicht sein: Blumen der Saison sind oft erschwinglicher. Arrangements und Sträuße, die viel Grün enthalten und locker gebunden sind, tun der Hochzeitskasse ebenfalls gut. Gestecke & Co. lassen sich mehrfach verwenden! Die Blüten aus der Kirche machen sich als Tischdeko genauso gut! Und: Am Ende Eures großen Tages könnt Ihr Eure Blumen als Gastgeschenke vergeben. So spart Ihr Geld und die schönen Arrangements zaubern Euren Liebsten noch einige Tage nach dem Fest ein Lächeln ins Gesicht!