Denkt man an Juwelen, kommen sie einem als erstes in den Sinn: die „Big Three“ der Edelsteinwelt, Rubin, Smaragd und Saphir. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn die intensiv leuchtenden Farbsteine sind unverwechselbar – und aufgrund ihrer Seltenheit besonders wertvoll. Ob als Verlobungsring, Ohrringe oder Anhänger: Als Begleiter für deinen großen Tag stehen sie für Individualität und Unvergänglichkeit. Doch wie entstehen sie eigentlich? Und welcher Schmuckstein passt zu dir?
Rubin – die Flamme der Leidenschaft
Rubine, leicht zu erkennen an ihrer leuchtend roten Farbe, sind eine Varietät des Minerals Korund. Ihre Färbung verdanken sie einem Hauch von Chrom, das bei dessen Bildung im Erdinneren hinzukommt. Extreme Hitze und hoher Druck lassen den Rubin über Jahrmillionen hinweg wachsen – ein Grund für seine Seltenheit und seinen Wert. Besonders begehrt sind tiefrote Rubine, die auch Taubenblut-Rubine genannt werden.
Smaragd – Der grüne Klassiker
Der Smaragd gehört zur Mineralgruppe der Berylle und erhält seine unverwechselbare grüne Farbe durch Spuren von Chrom oder Vanadium, die sich während der Kristallisation im Gestein einlagern. Dieser empfindliche Edelstein bildet sich nur unter bestimmten geologischen Bedingungen tief im Erdinneren. Smaragde haben sehr häufig charakteristische Einschlüsse, die als „Jardin“ – französisch für Garten – bezeichnet werden und ihnen eine besondere Individualität verleihen.
Saphir – Die Ruhe in der Farbe Blau
Saphire gehören, genau wie Rubine, zur Mineralfamilie der Korunde, doch hier verleihen meist Eisen und Titan dem Edelstein seine berühmte blaue Farbe. Saphire entstehen durch langsame Kristallisation in Gesteinen wie Granit und Basalt und sind extrem hart – sie erreichen fast die Härte von Diamanten. Neben der bekanntesten Variante in Blau gibt es Saphire auch in Gelb, Grün und sogar Pink.
Welcher der großen Drei passt zu dir?
💎Wer auf Leidenschaft und Energie setzt, ist mit dem Rubin bestens beraten.
💎Für Harmonie und Naturverbundenheit spricht der Smaragd.
💎Wer Treue und Beständigkeit zelebrieren möchte, wird mit dem Saphir glücklich.
Juwelen aus dem Labor: Rubin, Smaragd und Saphir können auch synthetisch hergestellt werden. Daneben werden natürliche Edelsteine teilweise behandelt, um Farbe oder Reinheit zu optimieren. Wichtig beim Kauf: Beides muss entsprechend kenntlich gemacht werden. Synthetische Steine sind meist günstiger, da sie gezielt hergestellt werden können und nicht die Seltenheit ihrer natürlichen Pendants besitzen. Beim Funkeln müssen sie sich allerdings keineswegs verstecken – Farbe und Strahlkraft sind ebenso faszinierend.