Eine Hochzeit geht mit nicht zu unterschätzenden Kosten einher. Ohne Budgetplan steigt die Gesamtsumme unkontrolliert und kann schwindelerregende Höhen erreichen. Damit deine Ehe nicht mit einem Schuldenberg beginnt, solltest du das Thema Finanzen strukturiert angehen. Wir haben wichtige Tipps zur Finanzierung von Hochzeiten arrangiert, die dir bei der finanziellen Planung helfen können.
Was darf deine Hochzeit kosten?
Obwohl Hochzeiten in erster Linie romantisch geprägt sind, dürfen die Finanzen nicht vernachlässigt werden. Ansonsten drohen Schulden und die belasten die junge Ehe unnötig. Mach dir mit deiner besseren Hälfte deshalb am besten vor Beginn der Detailplanung eurer Feierlichkeit Gedanken darüber, welche Summe ihr maximal ausgeben möchtet. Unser Budgetplan hilft euch dabei, die potenziellen Kosten realistisch einzuschätzen.
Setz dir ein finanzielles Limit, woran du dich anschließend bei jeder Entscheidung orientierst. So stellst du sicher, dass du die Kosten unter Kontrolle hast und am Ende keine bösen Überraschungen erwarten musst.
Budgetlücken günstig schließen
Im Idealfall kannst du deine Hochzeit mit deinem Ersparten finanzieren. Hast du in den vergangenen Jahren kontinuierlich gespart – beispielsweise durch einen Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto oder einem ETF-Sparplan – kannst du deine Hochzeit sorgenfrei bezahlen. Viele wünschen sich heutzutage auch vorwiegend Geldgeschenke von ihren Gästen, um damit zum Beispiel ihre Hochzeitsreise zu finanzieren oder das Sparkonto nach der Feier wieder aufzufüllen.
- Reicht das Ersparte nicht zur Kostendeckung, kann ein überschaubarer Ratenkredit für finanzielle Entlastung sorgen.
- Ratenkredite haben den Vorteil, dass sie durch gleichbleibende und vorab vereinbarte Monatsraten eine finanzielle Planungssicherheit mit sich bringen.
- Um möglichst preiswert an Fremdkapital zu gelangen, ist ein kritischer Blick auf die Konditionen der verschiedenen Kreditinstitute ein Muss.
Kredite aufmerksam vergleichen
Wie ein Verbraucherratgeber für Onlinebanken empfiehlt, solltest du beim Vergleichen von Kreditangeboten nicht nur auf die allgemeinen Zinsangaben achten. Diese dienen oft nur als Lockmittel, entsprechen aber nicht der Realität. Auch der sogenannte Zweidrittelzins (gemäß Preisangabenverordnung, kurz PAngV) ist wichtig. „Das ist der effektive Zinssatz, den mindestens zwei Drittel aller Kund:innen tatsächlich bezahlen müssen“, erklärt ein Investment-Experte, mit dessen Kreditrechner sich beste Kredite finden lassen. Der Zweidrittelzins ist in jedem Angebot als kleingedrucktes „repräsentatives Beispiel“ zu finden.